Peters Lacke kann mit neuem Tintenstrahldrucker additiv beschichten

Peters Lacke kann mit einem neuen Tintenstrahldrucker im Inkjet-Verfahren Lötstopplack in digitaler Additivtechnik aufbringen. Peters Research verfügt damit neben konventionellen Beschichtungsverfahren (Siebdruck, Vorhanggießen und Sprühen) über erweiterte Möglichkeiten in Forschung und Verfahrenstechnik.
Mit dem zweiten Inkjet-Drucker vom Typ SUSS LP50 “Pixdro” ist der Lackhersteller Peters in seiner F&E-Abteilung in der Lage, Projekte von Industriekunden im hauseigenen Labor nachzustellen, die Qualifizierung voranzutreiben und eine entsprechend verlässliche Empfehlung auszusprechen. „Der Druckkopf ist identisch, insofern funktioniert ein Laborprojekt auch auf den Industrie-Druckern, die über mehrere Druckköpfe dieser Art verfügen“, beschreibt Kevin Poth, Projektmanager Elpepcb bei Peters, den Vorteil der Anschaffung. „Durch seine präzise Positionierung und die kleinen Tröpfchen-Volumen eignet sich der Inkjetdruck für zahlreiche Anwendungen, beispielsweise bedruckte Elektronik, Leiterplatten und Halbleitermontage“, beschreibt Service-Ingenieur Leon van Lieshout von der Herstellerfirma Süss MicroTec mit Niederlassung in Eindhoven. Die Pixdro-Hauptmerkmale sind seine Robustheit, die Prozesskontrolle, die Benutzerfreundlichkeit sowie die Präzision, so der Niederländer, der den Drucker jetzt mit einem Team von drei Ingenieuren bei Peters eingerichtet hat.
Mit Lötstopplack für digitalen Inkjet-Druck additiv beschichten
Unter dem Strich stellt Peters mit dem Lötstopplack für digitalen Inkjet-Druck seine jahrzehntelange Expertise als Anbieter hochwertiger Elektroniklacke heraus und setzt nun weiter auf diese neue Karte. Mit dem Samba Dimatix-Druckkopf wird der Lack wie bei einem Tintenstrahldrucker versprüht und so selektiv auf die Leiterplatte aufgebracht. Neben dem Schutz vor Korrosion sowie vor mechanischer Beschädigung werden die elektrischen Eigenschaften auf der Leiterplatte durch den Lötstopplack optimiert. Zuvor hat der Lötstopplack bereits anstandslos Lötprozesse überstanden, und damit bereits seinen ersten wesentlichen Dienst erfüllt. Mit Inkjet-Druckern und den Elpepcp-Lötstopplacken der Reihe Elpejet IJ 2467 werden neue Leiterplatten-Layouts und interessante Darstellungen von Lackgeometrien möglich. Mit der sogenannten „digitalen Drop-on-Demand“-Technologie wird der Lötstopplack selektiv aufgebracht. Im Vergleich zu konventionellen Applikationsverfahren wie Siebdruck, Sprühen oder Vorhanggießen in Verbindung mit Belichtungs- und Entwicklungsschritten vereinfacht und beschleunigt sich der Prozess und ermöglicht eine deutliche Reduzierung des Materialverbrauchs.