Steel.Day zeigt Wege zu mehr Zirkularität in Bau und Industrie

Erstellt von OM VeranstaltungenZinq
Steel.Day 2026
ArcelorMittal, Welser Profile & Zinq treiben mit dem Steel.Day 2026 den Austausch zur Circular Economy voran (Bild: Zinq)

Wie sich Kreislaufwirtschaft in Bauwesen und Industrie praktisch umsetzen lässt, steht im Mittelpunkt des Steel.Day am 26. Juni 2026. Die Unternehmen ArcelorMittal, Welser Profile und die Zinq Gruppe bringen dazu Entscheider, Anwender sowie Vertreter aus Politik und Wissenschaft zusammen.

Ziel der Veranstaltung Steel.Day, die in Gelsenkirchen stattfindet, ist es, konkrete Ansätze für mehr Zirkularität entlang der Wertschöpfungskette Stahl aufzuzeigen und den Austausch über wirtschaftlich tragfähige Lösungen zu fördern. Der Bausektor steht vor der Herausforderung, CO₂-Emissionen zu senken und gleichzeitig Materialien langfristig in funktionierenden Kreisläufen zu halten. Der Steel.Day greift diese Fragestellungen auf und beleuchtet unter anderem die Bedeutung von Materialqualität, Lebenszykluskosten, Ökodesign sowie Umweltproduktdeklarationen und digitalen Produktpässen. Eröffnet wird die Veranstaltung von Nordrhein-Westfalens Bauministerin Ina Scharrenbach mit einer Keynote zur Bau- und Ressourcenwende. Zu den Referenten zählen unter anderem Prof. Dr. Michael Braungart, Mitbegründer des Cradle-to-Cradle-Konzepts, Roland Bechmann von der Werner Sobek AG sowie Christian Donath von der ECO Platform AISBL. Co-Gastgeber Zinq wurde 2025 mit dem Deutschen Umweltpreis ausgezeichnet. „Zirkularität wird zum entscheidenden Erfolgsfaktor für Industrie und Bauwirtschaft. Der Deutsche Umweltpreis bestätigt, dass zirkuläre Geschäftsmodelle in energie- und ressourcenintensiven Branchen umsetzbar sind.“, sagt Lars Baumgürtel, geschäftsführender Gesellschafter der Zinq Gruppe.

Steel.Day als Plattform für Kreislaufwirtschaft

Neben dem Bauwesen richtet sich die Veranstaltung auch an Unternehmen, die zirkuläre Produkte entwickeln und in die industrielle Anwendung bringen möchten. Praxisbeispiele zeigen, wie entsprechende Konzepte bereits umgesetzt werden. Vorgestellt wird unter anderem ein modularer Pavillon aus feuerverzinktem Stahl für die Internationale Gartenausstellung 2027 in Gelsenkirchen, der vollständig rückbaubar und für eine spätere Wiederverwendung ausgelegt ist. Darüber hinaus erläutert Madaster den Einsatz digitaler Materialkataster und Produktpässe zur Dokumentation von Ressourcen. Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) zeigt, wie öffentliche Ausschreibungen zunehmend auf zirkuläre Produkte und Geschäftsmodelle ausgerichtet werden. Mit dem Steel.Day wollen die Veranstalter eine Plattform schaffen, auf der Vertreter aus Bauwirtschaft, Industrie, Wissenschaft und Politik gemeinsam über die Rahmenbedingungen einer funktionierenden Circular Economy diskutieren. Im Fokus stehen dabei konkrete Lösungsansätze, die helfen sollen, Ressourcen effizienter zu nutzen und zirkuläre Geschäftsmodelle wirtschaftlich erfolgreich umzusetzen.

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Kontaktdaten und Informationen zu den hier vorgestellten Unternehmen und Institutionen sind in unserem interaktiven Oberflächentechnik-Branchenverzeichnis zu finden.