Plasmatreat auf der Aluminium 2026: Reinigung und Korrosionsschutz

Plasmatreat präsentiert auf der Aluminium 2026 chemiefreie Plasmareinigung und Korrosionsschutz. Die inlinefähigen Plasmaverfahren reinigen, aktivieren und funktionalisieren Aluminiumoberflächen für nachfolgende Kleb-, Dicht- und Beschichtungsprozesse.
Eine saubere und definierte Oberfläche ist Voraussetzung für belastbare Klebverbindungen, zuverlässige Dichtsysteme und Beschichtungen auf Aluminium. Trennmittel, Ziehöle, Kühlschmierstoffe, Partikel oder natürliche Oxidschichten können Adhäsion und Funktionalität beeinträchtigen. Auf der Aluminium 2026 in Düsseldorf zeigt Plasmatreat deshalb Plasmatechnologien zur Reinigung, Aktivierung und Funktionalisierung von Aluminiumbauteilen. Im Fokus stehen atmosphärische Verfahren, die sich direkt in automatisierte Fertigungslinien integrieren lassen. Mit Openair-Plasma können Aluminiumbauteile unmittelbar vor der Weiterverarbeitung selektiv gereinigt und aktiviert werden. Das Verfahren arbeitet bei Atmosphärendruck und benötigt lediglich Druckluft und elektrische Energie. Behandelt werden gezielt Bereiche wie Klebeflächen, Dichtbereiche oder Kontaktzonen. Für hartnäckigere organische und anorganische Rückstände kombiniert HydroPlasma Atmosphärendruckplasma mit Wasser als zusätzlichem Prozessmedium. Beide Verfahren kommen ohne zusätzliche chemische Reinigungsmittel aus und sollen klassische nasschemische Vorbehandlungen reduzieren.
Plasmabeschichtung schützt Aluminium vor Korrosion
Für Anwendungen, bei denen neben der Haftfähigkeit ein gezielter Korrosionsschutz erforderlich ist, präsentiert Plasmatreat PlasmaPlus AntiCorr. Dabei wird automatisiert eine funktionale Nanobeschichtung auf definierte Bereiche des Aluminiumbauteils aufgebracht. Der Plasmastrahl trägt eine geringe Menge eines Präkursors auf und erzeugt die gewünschte Funktionalität. Die Beschichtung soll insbesondere neuralgische Stellen vor Unterwanderungskorrosion schützen und die dauerhafte Funktion von Dicht- und Verbindungssystemen unterstützen. Da ausschließlich die benötigten Bereiche behandelt werden, lassen sich Materialeinsatz und Prozessaufwand reduzieren. Das Verfahren ist für die Integration in Fertigungslinien ausgelegt und wurde laut Plasmatreat unter anderem in Salzsprühnebeltests nach PV1209 sowie nach den Korrosionsanforderungen VW 96380 und VW 51500-1 geprüft. Die Plasma Control Unit (PCU) ermöglicht zudem die Überwachung und Dokumentation relevanter Prozessparameter. Plasmatreat präsentiert die Technologien auf der Aluminium 2026 im Surface Pavillon in Halle 3, Stand 3F70-01.
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