Plasmatreat: Neue Führung und Generationswechsel

Bei Plasmatreat hat mit Lukas und Magnus Buske die zweite Generation die operative Führung des Familienunternehmens übernommen. Gleichzeitig erweitert Plasmatreat sein Technologieportfolio um die Niederdruckplasma-Lösung Aurora-Plasma.
Seit Mitte 2025 tragen Lukas Buske und Magnus Buske als Geschäftsführer die Verantwortung für ihre jeweiligen Unternehmensbereiche. Beide sind seit vielen Jahren in operativen Führungsfunktionen bei Plasmatreat tätig und haben die technologische sowie internationale Entwicklung des Unternehmens maßgeblich mitgestaltet. Firmengründer Christian Buske hat die operative Verantwortung in den letzten Monaten schrittweise an seine Söhne übergeben. Die Übergabe steht dabei gleichermaßen für Kontinuität und neue Impulse. Ein sichtbares Ergebnis dieser Entwicklung ist die Einführung von Aurora-Plasma, der neuen Niederdruckplasma-Technologie von Plasmatreat. Seit Anfang 2026 ergänzt sie das bestehende Portfolio aus Openair-Plasma und PlasmaPlus und erweitert die Möglichkeiten der industriellen Oberflächenbehandlung. Damit bietet Plasmatreat heute ein noch breiteres Spektrum an Plasmatechnologien für unterschiedlichste Anforderungen in Forschung, Entwicklung und Serienfertigung. So lassen sich Lösungen gezielt auf die jeweiligen Branchen und Anwendungen abstimmen.
Strategische Erweiterung des Plasmatreat-Portfolios
Mit Aurora-Plasma reagiert das Unternehmen auf die steigenden Anforderungen vieler Industrien. Die Technologie arbeitet in einem definierten Vakuumprozessraum und eignet sich insbesondere für komplexe Geometrien, poröse Materialien sowie Anwendungen, bei denen höchste Anforderungen an Gleichmäßigkeit und vollflächige Behandlung gestellt werden. Durch den Multifrequenzansatz sowie den flexiblen Einsatz unterschiedlicher Prozessgase lassen sich die Plasmaeigenschaften gezielt auf Material, Bauteil und Anwendung abstimmen. Besonders große Potenziale sieht Plasmatreat in technologieintensiven Märkten, denn für diese gibt es keine universell beste Plasmatechnologie. Entscheidend sind die Anforderungen des jeweiligen Prozesses und die gewünschte Oberflächenfunktion. Je nach Bauteilgeometrie, Materialeigenschaften, Produktionsgeschwindigkeit und Qualitätsanforderungen kommen unterschiedliche Verfahren zum Einsatz. Für Anwender bedeutet die Portfolioerweiterung somit vor allem mehr Flexibilität. Kunden erhalten heute Zugang zu einem Technologiespektrum, das von Atmosphärendruckplasma über funktionale Nanobeschichtungen bis hin zu Niederdruckplasma reicht. Prozesskontrolle, Reproduzierbarkeit und Effizienz spielen dabei eine wichtige Rolle. Diese Aspekte werden in jedem Technologiebereich von Plasmatreat berücksichtigt. Durch das umfassende Portfolio kann Plasmatreat technologieoffen beraten und gemeinsam mit seinen Kunden die jeweils optimale Lösung für die konkrete Anwendung entwickeln.
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Kontaktdaten und Informationen zu den hier vorgestellten Unternehmen und Institutionen sind in unserem interaktiven Oberflächentechnik-Branchenverzeichnis zu finden.