Fusion von AkzoNobel und Axalta: Aktionäre stimmen zu

Die Aktionäre von AkzoNobel und Axalta haben den geplanten Zusammenschluss beider Lack- und Beschichtungsunternehmen auf ihren jeweiligen Hauptversammlungen mit großer Mehrheit gebilligt. Damit erreicht die geplante Fusion einen wichtigen Meilenstein.
Sowohl auf der außerordentlichen Hauptversammlung von AkzoNobel als auch auf der Sonderhauptversammlung von Axalta stimmten die Aktionäre sämtlichen für den Zusammenschluss erforderlichen Beschlüssen zu. Bei AkzoNobel umfasst dies unter anderem die Genehmigung der Fusion, die Anpassung der Satzung, die Ermächtigung zur Ausgabe neuer Aktien sowie die Besetzung und Vergütung des künftigen Verwaltungsorgans. Mit den nun vorliegenden Zustimmungen beider Aktionärsgruppen kann das Fusionsvorhaben in die nächste Phase übergehen. Bis zum Vollzug sind jedoch weiterhin kartell- und aufsichtsrechtliche Genehmigungen sowie weitere übliche Abschlussbedingungen erforderlich.
Gemeinsamer Beschichtungskonzern mit globaler Ausrichtung
Die Unternehmen sehen in der geplanten Transaktion die Grundlage für einen weltweit führenden Anbieter von Lacken und Beschichtungslösungen mit komplementären Produktportfolios und einer stärkeren Innovationskraft. Greg Poux-Guillaume, CEO von AkzoNobel und künftiger Vorstandsvorsitzender des fusionierten Unternehmens, bezeichnete die Zustimmung der Aktionäre als klares Mandat für die gemeinsame Wachstumsstrategie. Auch Axalta-CEO Chris Villavarayan sprach von einem wichtigen Meilenstein und betonte, dass die Integrationsplanung bereits voranschreite, um die Synergien der beiden Unternehmen vom ersten Tag an zu nutzen. Beide Unternehmen halten unverändert an ihrem Ziel fest, die Fusion – vorbehaltlich aller regulatorischen Freigaben – Ende 2026 oder Anfang 2027 abzuschließen.
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