AkzoNobel: CO₂-Reduzierung vier Jahre früher als geplant erreicht

AkzoNobel hat sein für 2030 angestrebtes Ziel, die CO₂-Emissionen im eigenen Betrieb zu halbieren, bereits erreicht. Das von der „Science Based Targets“-Initiative validierte Ziel sah eine Senkung der Emissionen um 50 % gegenüber dem Basisjahr 2018 vor - und wurde vier Jahre früher als geplant realisiert.
AkzoNobel hatte sich im Jahr 2020 das Ziel gesetzt, seine Scope-1- und Scope-2-Emissionen um 50 % zu senken, wobei das Jahr 2018 als Basisjahr diente. Dass dieses Ziel vier Jahre früher als geplant erreicht wurde, unterstreicht nach Unternehmensangabe, wie fest Nachhaltigkeit mittlerweile im Tagesgeschäft von AkzoNobel verankert ist. „Wir haben uns das klare Ziel gesetzt, bis 2050 klimaneutral zu werden, und wir sind sehr stolz darauf, einen wichtigen Schritt zur Verwirklichung dieses Ziels getan zu haben“, sagt Wijnand Bruinsma, Direktor für Nachhaltigkeit bei AkzoNobel. „Als führendes Unternehmen in der globalen Farben- und Lackindustrie wollen wir auch für unsere Vorreiterrolle im Bereich Nachhaltigkeit anerkannt werden – und damit werden wir nicht aufhören. Denn es geht darum, mit gutem Beispiel voranzugehen: Wir müssen die Reduzierung der CO₂-Emissionen in unseren eigenen Betrieben steuern, damit wir die Wertschöpfungskette davon überzeugen können, es uns gleichzutun.“
Klimaziele durch Strom aus erneuerbaren Energien erreichen
AkzoNobel wird derzeit auf drei Kontinenten – in Nordamerika, Lateinamerika und Europa – zu 100 % mit Strom aus erneuerbaren Energien betrieben, was 69 % seiner Produktionsstandorte abdeckt. Auch in Südafrika und Vietnam wurde die vollständige Umstellung kürzlich abgeschlossen. Insgesamt nutzen nun 92 Standorte des Unternehmens zu 100 % Strom aus erneuerbaren Energien. Einen der wichtigsten Beiträge zur Erreichung des Scope-1-Ziels für 2030 leistete der Standort Pilawa in Polen, wo kürzlich 1,7 Millionen Euro investiert wurden, um die Gasheizkessel der Anlage durch Wärmepumpen zu ersetzen. An diesem Standort befindet sich zudem die größte Solaranlage des Unternehmens in Europa. Die Anlage ist seit 2024 in Betrieb und umfasst 3.551 Solarmodule. „Wir konzentrieren uns nicht nur auf unsere eigenen Betriebsabläufe“, fährt Bruinsma fort. „Wir haben uns für 2030 außerdem das Ziel gesetzt, die CO₂-Emissionen entlang unserer gesamten Wertschöpfungskette zu halbieren. Das erweist sich als größere Herausforderung, aber wir machen Fortschritte und werden gemeinsam mit Lieferanten, Kunden und anderen Partnern weiterhin innovativ sein, während wir unsere Bemühungen im Bereich Scope 3 verstärken.“
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