AkzoNobel Flugzeugbeschichtung reduziert Flugzeuggewicht

AkzoNobel und TAP Air Portugal haben Praxistests mit der leichteren Flugzeugbeschichtung Aerobase UPD erfolgreich abgeschlossen. Das Aerospace Coating kann das Beschichtungsgewicht um bis zu 26 kg pro Flugzeug reduzieren.
AkzoNobels Geschäftsbereich Aerospace Coatings und TAP Air Portugal haben Praxistests mit einer leichteren Basecoat-Technologie erfolgreich abgeschlossen. Die Aerobase-UPD-Formulierung kann das Beschichtungsgewicht um bis zu 26 kg pro Flugzeug reduzieren. Bei einer flottenweiten Einführung werden jährliche Kraftstoffeinsparungen von rund 428,5 Tonnen erwartet. Daraus könnten sich Kosteneinsparungen von mehr als einer halben Million Euro pro Jahr und eine geschätzte Reduzierung der CO₂-Äquivalent-Emissionen um rund 1.353 Tonnen ergeben. Die Tests zeigten zudem, dass das Aerobase-UPD-System die gesamte Basecoat-Schichtdicke gegenüber der bisherigen zweischichtigen Formulierung um 36 Prozent reduzieren kann, während Haltbarkeit, Optik und Oberflächenqualität den Anforderungen des kommerziellen Flugbetriebs entsprechen.
Aerobase UPD vereinfacht die Flugzeuglackierung
Aerobase UPD ermöglicht es, die erforderliche Deckkraft und Oberflächenqualität in einem einzigen Basecoat-Applikationszyklus zu erreichen. Damit entfällt eine zweite vollständige Basecoat-Schicht einschließlich der damit verbundenen Ablüftphasen. Die weiterentwickelte Formulierung bietet zudem eine um rund 40 Prozent höhere Ablaufbeständigkeit gegenüber dem herkömmlichen Zweischichtsystem. „Durch die Verringerung der Gesamtschichtdicke und die Vereinfachung des Applikationsprozesses hilft Aerobase UPD den Betreibern, das Flugzeuggewicht zu reduzieren, die Produktivität in der Lackiererei zu steigern und gleichzeitig die hohen Anforderungen an die Oberflächenqualität einzuhalten“, erklärt Patrick Bourguignon von AkzoNobel. Aerobase UPD ist nach AMS3095 für den weltweiten MRO-Einsatz bei gemischten Flugzeugflotten zertifiziert und lässt sich mit dem weiterentwickelten Aerobase-Aktivator und bestehenden Aerobase-Härtern in vorhandene Lackierprozesse integrieren.
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