Bürkert eröffnet neues Kompetenzzentrum Kunststofftechnik

Bürkert investiert rund 20 Millionen in neues Kompetenzzentrum Kunststofftechnik: Auf einer Nutzfläche von rund 6.000 Quadratmetern entstand bis Dezember 2024 eine Halle, welche die komplette Kunststoffexpertise des Fluidikspezialisten unter einem Dach vereint.
Als „Meilenstein in der Kunststofftechnologie bei Bürkert“ beschreibt Jürgen Häberle, Leiter des Bereichs Konstruktion, Werkzeugbau und Kunststofffertigung, das neue Kompetenzzentrum Kunststofftechnik, das auf dem Bürkert Campus Criesbach entstand. Das rund 6.000 Quadratmeter große Gebäude, das im Dezember 2024 fertiggestellt wurde, beheimatet nun die komplette Kunststoff-Wertschöpfungskette. Die im Rahmen der Baumaßnahmen auf dem Campus freigewordenen Flächen werden künftig für die Erweiterung der kundenspezifischen Systementwicklung sowie den Ausbau der Zerspanungstechnik genutzt. Diese Flächen werden damit um rund 30 Prozent erweitert und ermöglichen das weitere Wachstum am Standort. Insgesamt investierte Bürkert rund 20 Millionen Euro in den Bau am Campus Criesbach – ein deutliches Bekenntnis zum Standort aber auch zur traditionell hohen Fertigungstiefe und der damit verbundenen Unabhängigkeit des Unternehmens.
Komplette Prozesskette der Kunststofftechnik
„Das Zusammenkommen aller Fachbereiche unter einem Dach verbindet die Mitarbeitenden entlang der gesamten Prozesskette. Das ermöglicht uns eine effiziente Arbeitsweise, erleichtert uns die schnelle Einführung von Innovationen in den realen Prozess und garantiert damit hervorragende Resultate für unsere Kunden“, freut sich Jürgen Häberle über die neu geschaffenen Rahmenbedingungen. Nun rückt die komplette Prozesskette der Kunststofftechnik räumlich eng zusammen. Alle Anforderungen an das Kunststoffbauteil, die passenden Materialien und die geplanten Fertigungsschritte werden frühzeitig sorgfältig überprüft und aufeinander abgestimmt. Die Kunststoffbauteile werden im Verbund – von Entwicklung, Werkzeugbau und dem Technikum – kunststoffgerecht ausgelegt, qualifiziert und hergestellt. Auch Analyselabor und Technikum profitieren von der neu gewonnenen Nähe zueinander: Notwendige Untersuchungen, beispielsweise bei der Einführung neuer Materialien oder Fertigungstechnologien oder die Lösung neuer Kundenanforderungen können in enger Verzahnung optimal bearbeitet und gelöst werden. Langfristig soll das Kompetenzzentrum Kunststofftechnik „das Polymer Excellence Center für den weltweiten Fertigungsverbund der Bürkert Gruppe sein“, beschreibt Stefan Müller, Chief Technical Officer bei Bürkert, die tragende Rolle des Baus für die Zukunft des Unternehmens.