SurTec zeigt auf der Parts2clean 2022 Portfolio zum temporären Korrosionsschutz

Korrosionsschutz ist auch beim Transport von Bauteilen ein immer wichtger werdendes Thema. Der Oberflächenspezialist SurTec stellt auf der Parts2clean 2022 in zwei Vorträgen und auf seinem Messestand sein Portfolio zum temporären Korrosionsschutz von metallischen Komponenten vor.
Korrosionsschutz ist eines der Dauerthemen bei der Beschichtung von Oberflächen – denn nicht nur während des Fertigungsprozesses, sondern auch beim Transport und bei der temporären Lagerung zwischen den Produktionsschritten müssen metallische Komponenten optimal gegen Korrosion geschützt werden. Gleichzeitig sind die Anforderungen an Qualität und Umweltverträglichkeit der verwendeten Produkte deutlich gestiegen. Auf der Parts2clean 2022 zeigt der Spezialist für Oberflächentechnik SurTec sein umfassendes Portfolio an temporären Korrosionsschutzmitteln (Halle 4, Stand C11). In zwei Vorträgen bietet SurTec darüber hinaus theoretische und praktische Hintergrundinformationen zum Thema temporärer Korrosionsschutz. Im Fachforum spricht Maximilian Frisch, Chemical Engineer bei SurTec, zum Thema „Temporärer Korrosionsschutz und Methoden zur Prüfung“. Während sich dieser Vortrag auf die wissenschaftlichen Hintergründe bezieht, präsentiert Nicole Völler, Global Project Engineer Industrial Parts Cleaning bei SurTec, die konkrete Anwendung mit SurTec 537 als Innovation im Bereich wässriger Korrosionsschutz.
„Es gibt eine ganze Reihe von Gründen, weshalb die Ansprüche an einen temporären Korrosionsschutz wachsen“, erklärt Maximilian Frisch. „Ein wichtiger Aspekt ist zum Beispiel, dass die klimatischen Bedingungen sich verändert haben und heute auch in Europa hohe Luftfeuchtigkeit und Wärme fast über das ganze Jahr auftreten können. Dazu kommen wachsende Anforderungen bezüglich der Fleckenfreiheit, die über automatische Kamerasysteme zur Qualitätskontrolle überwacht wird. Vor dem Hintergrund steigender Energiepreise ist zudem die Forderung nach Nasskorrosionsschutz gestiegen, um auf eine energieintensive Trocknung der Bauteile möglichst verzichten zu können.“ Zu den wichtigsten Anforderungen an den temporären Korrosionsschutz gehört die Sicherstellung einer störungsfreien Wärmebehandlung insbesondere auch bei Thermodiffusionsverfahren. Gefordert sind generell geringe Einsatzkonzentrationen sowie vor allem bei High Purity-Anwendungen die Phosphor-, Silizium- und Fluor-Freiheit. Auch die Multimetallfähigkeit des Korrosionsschutzmittels ist von Bedeutung, da häufig in Mischfahrweise produziert wird. Ebenso muss das Produkt in den unterschiedlichen Anwendungen, zum Beispiel beim Spritzen, Hochdruck, Ultraschall, CNP, PPC etc. stabil sein. Hinzu kommen je nach Anwendung spezifische Anforderungen wie insbesondere die Schaumfreiheit oder, bei robotergestützten Reinigungsverfahren, der Schutz vor Korrosion auch in der Dampfphase.