Fraunhofer IPA zeigt digitale Galvanik auf der SurfaceTechnology Germany 2026

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Fraunhofer IPA SurfaceTechnology 2026 digitale Galvanik
Digitale Galvanik, Schadensanalyse und Prozessoptimierung sind die drei Schwerpunkte von Fraunhofer IPA als Aussteller auf der SurfaceTechnology 2026 (Bild: Fraunhofer IPA, Sina-Helena Gross)

Wie Galvanikprozesse durch Digitalisierung stabiler, effizienter und nachhaltiger werden, steht - neben Schadensanalyse und Prozessoptimierung - im Fokus des Messeauftritts von Fraunhofer IPA auf der SurfaceTechnology Germany 2026.

Unter dem Motto »Schicht happens« macht das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA auf der SurfaceTechnology Germany 2026 deutlich: Sinnvoll digitalisiert und vernetzt werden industrielle Galvanikprozesse stabiler, effizienter und nachhaltiger. Mit Datenanalysen, intelligenten Messsystemen und durchgängigen Prozessketten entwickelt das Institut galvanotechnische Verfahren und unterstützt beschichtende Betriebe als Partner bei der digitalen Transformation. Im Mittelpunkt des Messeauftritts des Fraunhofer IPA stehen Lösungen, die im Betrieb tatsächlich funktionieren. Gerade kleine und mittlere Unternehmen der Galvanotechnik profitieren von der strukturierten Datenerfassung über Modellierung und Simulation bis hin zur Prozessüberwachung und Umsetzung im Industriemaßstab im IPA-eigenen Galvano-Technikum. Am Messestand zeigen Katja Feige, Forschungsteamleiterin Funktionale Beschichtungen und Analytik, und Klaus Schmid, Forschungsteamleiter Beschichtungsanlagen und Applikationstechnik, wie sich Prozessfenster absichern lassen, Abweichungen frühzeitig erkannt und Prozessdaten gezielt genutzt werden können. Darüber hinaus informieren sie über konkrete Kooperationsmodelle für galvanotechnische Betriebe, die den Einstieg in die digitale Transformation suchen.

Schadensanalyse in der Oberflächentechnik

Delamination, Korrosion und Verschleiß gehören zu den häufigsten Schadensbildern in der Oberflächentechnik und stellen Unternehmen vor erhebliche wirtschaftliche Herausforderungen. Das Fraunhofer IPA unterstützt betroffene Betriebe mit chemischer, metallographischer und physikalischer Analytik – kombiniert mit tiefgreifender galvanotechnischer Fachexpertise. Neutral, unabhängig und praxisorientiert klären die Forschenden Ursachen systematisch auf und leiten belastbare Abstellmaßnahmen ab. Auf der Surface Technology Germany 2026 erfahren Besucherinnen und Besucher, wie gezielte Schadensanalysen dabei helfen, Reklamationen zu vermeiden, Prozesse zu stabilisieren und die Qualität galvanischer Schichten dauerhaft zu sichern.

Fachvorträge des Fraunhofer IPA auf der SurfaceTechnology

Auf dem Fachforum der Surface Technology Germany 2026 präsentiert das Fraunhofer IPA an allen drei Messetagen insgesamt fünf Fachvorträge: Den Auftakt macht Klaus Schmid am 5. Mai um 14:00 Uhr mit einem Vortrag über Chancen, Lösungen und Risiken der digital unterstützten Galvanikproduktion. Am 6. Mai folgen Stefan Kölle um 13:00 Uhr mit einem Beitrag zu Iridium-reduzierten Anodenkatalysatoren für die PEM-Wasserelektrolyse sowie Carsten Glanz um 13:20 Uhr zur Oberflächenbehandlung und Beschichtungstechnik für Elektroden aktueller und zukünftiger Energiespeicher. Klaus Schmid referiert am 6. Mai um 14:00 Uhr über die galvanische Abscheidung von Lithium für Lithium-Schwefel-Batterien. Den Abschluss bildet Peter Schwanzer am 7. Mai um 10:00 Uhr mit einem Überblick zu Anwendungen, Chancen und Trends der digitalen Galvanotechnik. Fraunhofer IPA präsentiert sich auf der SurfaceTechnology Germany 2026 auf dem WOTech-Gemeinschaftsstand in Halle 1, Stand H18.

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Kontaktdaten und Informationen zu den hier vorgestellten Unternehmen und Institutionen sind in unserem interaktiven Oberflächentechnik-Branchenverzeichnis zu finden.