Drop-on-Demand - Beschichten ohne Materialverluste

Mit einer Drop-on-Demand Technologie können Beschichtungen ohne Overspray und ohne Materialverluste nahezu verlustfrei aufgetragen werden. Dadurch kann der Materialverbrauch um bis zu 60-70 Prozent gesenkt werden.

Produktionsprozesse geraten zunehmend unter Druck: Materialkosten steigen, Nachhaltigkeitsziele werden konkreter und gleichzeitig steigen die Anforderungen an Qualität und Taktzeit. Viele Beschichtungsprozesse kämpfen weiterhin mit Overspray, Maskierungen oder Nacharbeit. Genau hier setzt die Lösung der IPR GmbH an: Mit der Accura Drop-on-Demand-Technologie können Bauteile präzise und kontaktlos beschichtet werden – ohne Materialverluste und aufwendige Nacharbeiten. Statt Material breit zu verteilen und später zu korrigieren, wird es direkt an die richtige Stelle angebracht. Für die Produktion bedeutet das: weniger Aufwand, stabilere Prozesse und deutlich bessere Materialausnutzung.

Accura: Material nur dann, wenn es gebraucht wird

Bei der Drop-on-Demand-Applikation Accura entstehen einzelne Tropfen genau im Moment des Auftrags. Ein elektrischer Impuls schleudert das Medium aus der Jetdüse – ohne Bauteilkontakt und ohne Zustellbewegung. Durch intelligentes Überlagern entstehen daraus Linien oder Flächen mit klaren Kanten. Für Anwender zeigt sich der Vorteil direkt im Prozess: Sie erreichen definierte Schichtdicken mit exakt kontrollierter Tropfengröße. Es genügt ein einmaliger Auftrag, statt mehrerer Durchgänge. Selbst komplexe Geometrien lassen sich sauber beschichten – unabhängig von Oberfläche oder Bauteiltopografie. Accura verarbeitet unterschiedlichste Medien – von wässrigen Lösungen über Klebstoffe und Wachse bis hin zu hochviskosen Materialien. Damit eignet sie sich für Anwendungen von der Elektronikfertigung über Batterietechnik bis hin zur Medizintechnik.

Materialverbrauch um bis zu 60-70 Prozent senken

Der Nutzen zeigt sich besonders im laufenden Produktionsbetrieb Durch die nahezu verlustfreie Applikation sinkt der Materialverbrauch um bis zu 60-70 Prozent. Gleichzeitig entfallen in vielen Anwendungen Absaugungen, Filteranlagen oder aufwendige Reinigungsprozesse. Schutzschichten auf Elektronikbaugruppen, Funktionsbeschichtungen für Batteriemodule oder präzise Dosierungen in medizinischen Anwendungen lassen sich zuverlässig und reproduzierbar umsetzen.

Beschichtungsprozesse vor der Serie real testen

Technologie überzeugt erst dann, wenn sie unter realen Bedingungen zuverlässig funktioniert. Deshalb bietet die IPR GmbH Unternehmen die Möglichkeit, Anwendungen bereits vor der Entscheidung für eine Serienlösung praxisnah zu testen. Im IPR-Technikum werden Bauteile, Materialien und Prozesse gemeinsam analysiert und optimiert. Statt theoretischer Simulationen entstehen belastbare Ergebnisse aus realen Versuchen – inklusive erreichbarer Taktzeiten und stabiler Prozessabläufe.

Wie eng dabei Praxis und Entwicklung zusammenarbeiten, beschreibt Helge Schneider, Bereichsleiter Entwicklung bei IPR: „Im IPR-Technikum verbinden wir Problemlösungs-, Engineering-Kompetenz mit Robotik-Know-how unter realen Produktionsbedingungen. Gemeinsam mit unseren Kunden machen wir Anwendungen sichtbar, reduzieren technische Risiken und schaffen eine fundierte Basis für sichere und schnellere Entscheidungen – von der ersten Idee bis zur Serienreife.“

Unternehmen erhalten so früh Klarheit darüber, ob ein Prozess technisch funktioniert und wirtschaftlich umgesetzt werden kann. Auch Ottmar Kern, Bereichsleiter Vertrieb bei IPR, betont den praktischen Nutzen: „Für unsere Kunden ist das IPR-Technikum der Ort, an dem aus Fragen klare Antworten werden. An realen Bauteilen prüfen wir, ob eine Anwendung technisch funktioniert, welche Taktzeiten erreichbar sind und wie sicher der Prozess läuft. So entsteht früh Klarheit – und eine sichere Basis für die schnelle Umsetzung in der Praxis.“

Von der Idee zur stabilen Serie

Die Kombination aus präziser Drop-on-Demand-Technologie und praxisnaher Prozessentwicklung ermöglicht einen klaren Vorteil: neue Anwendungen lassen sich sicher, schnell und wirtschaftlich in die Produktion überführen. Am Ende zählt nicht die Technologie allein, sondern ihr Nutzen im Alltag: stabile Prozesse, weniger Materialverbrauch und weniger Nacharbeit. Wer seine Applikation weiterentwickeln oder neue Prozesse sicher testen möchte, kann sein Projekt direkt im IPR-Technikum starten – gemeinsam mit den Experten, die Technik und Praxis verbinden. (OM-3/26)

Kontakt

IPR Intelligente Peripherien für Roboter GmbH
Jakob-Dieffenbacher-Str. 4/2
75031 Eppingen (Deutschland)
Telefon: +49 7262 9239-100
E-Mail: info@iprworldwide.com
www.iprworldwide.com

Über IPR

IPR entwickelt, produziert und vertreibt Automatisierungsbausteine für den Montage- und Handhabungsbereich, Fahrachsen für Industrieroboter sowie kundenspezifische Lösungen in allen Bereichen. Das Unternehmen bietet sofort einsatzbereite Standardprodukte, unterstützt aber auch bei Sonder- und Großprojekten.

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