Vapic übernimmt Sporer Parts Cleaning Solutions GmbH

Vapic hat zum 1. Januar 2026 die Sporer Parts Cleaning Solutions (PCS) GmbH aus Sachsen übernommen. Mit dem Zukauf erweitert der Reinigungsspezialist erneut sein Produktportfolio und baut zudem seine Produktionskapazitäten aus.
Durch die Integration von Sporer PCS stärkt Vapic aus Neubulach im Schwarzwald gezielt seine Marktposition im Bereich kleiner und mittelgroßer wässriger Reinigungsanlagen. Der Schritt folgt dem Anspruch des Unternehmens, für unterschiedliche Reinigungsanforderungen die passende Lösung bereitzustellen. Die sächsische Sporer PCS war nach rund zehn Jahren Unternehmensgeschichte insolvent. Das Unternehmen bleibt als Vapic Standort Vogtland erhalten und wird vollständig in die Strukturen des Neubulacher Reinigungsspezialisten überführt.
Vapic will Sporer PCS erhalten
Im Mittelpunkt der Übernahme steht für Vapic-Geschäftsführer Samuel Wolf vor allem der Erhalt der ehemaligen Sporer PCS: „Uns war von Beginn an wichtig, die Arbeitsplätze der 20 Mitarbeitenden zu sichern und uns klar zum Wirtschaftsstandort Deutschland zu bekennen. Überdies wollen wir die bewährten Produkte von Sporer dem Markt weiterhin zur Verfügung stellen“, betont er. Zugleich hebt er die strategische Bedeutung der Akquisition hervor: „Sporer verfügt über eine hohe technische Kompetenz und Lösungen, die unser bestehendes Angebot sinnvoll ergänzen.“ Durch die Übernahme des erfahrenen Teams profitiere Vapic von diesem Know-how. „Wir freuen uns, dass wir mit Michael Schmetzer einen kompetenten und erfahrenen Standortleiter gewonnen haben. Diese Stärken wollen wir gezielt weiterführen und nicht verlieren.“ Auch Michael Schmetzer, ehemaliger Geschäftsführer der Sporer GmbH, sieht die Übernahme als zukunftsweisend: „Die letzten Jahre waren herausfordernd. Umso wichtiger ist es mit Vapic einen Partner gefunden zu haben, der die Substanz des Unternehmens erkennt und weiterführt. Für Mitarbeitende, Kundinnen und Kunden bedeutet das Kontinuität und eine verlässliche Perspektive.“
Vapic-Portfolio um kompakte Reinigungsanlagen erweitert
Durch die Verschmelzung mit dem Unternehmen Sporer erweitert Vapic sein Leistungsportfolio gezielt um kompakte Reinigungsanlagen für die manuelle Reinigung und Instandhaltung, wie sie beispielsweise in Kfz-Werkstätten sowie in Instandhaltungs- und Industriebetrieben eingesetzt werden. Bereits im Mai 2025 hatte Vapic die Marke Bous integriert, deren Anlagen auf die Reinigung von Rohren und Schläuchen spezialisiert sind. Mit diesen strategischen Erweiterungen positioniert sich Vapic künftig mit einem breit aufgestellten Produkt- und Leistungsangebot. Dieses reicht von maßgeschneiderten Kammer- und Durchlaufreinigungsanlagen – wässrig, lösemittelbasiert oder kombiniert – über Flut-, Spritz-, Tauch- und Ultraschallanlagen bis hin zu manuellen Arbeitsplätzen wie Pinselwaschtischen, Top- und Frontladern, Hub-Tauchanlagen sowie Powerbox-Hochdruckreinigungskabinen einschließlich der jeweils abgestimmten Reinigungschemie. Ein weiterer wichtiger Baustein im Angebot des Familienunternehmens ist die Lohnreinigung, die künftig auch in den neuen Bundesländern angeboten wird. Die Eingliederung von Sporer in die Vapic-Strukturen erfolgt schrittweise nach einem sorgfältig ausgearbeiteten Stufenplan. Ziel ist es, Prozesse, Teams und Technologien harmonisch zu verzahnen und einen stabilen Übergang für Kunden und Mitarbeitende sicherzustellen.