Stoz GmbH unter vorläufiger Insolvenzverwaltung

Der Oberflächen- und Lackierspezialist Stoz GmbH aus Rottenburg am Neckar befindet sich in einem vorläufigen Insolvenzverfahren. Das Amtsgericht Tübingen hat am 18. August 2026 die vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet. Den Insolvenzantrag hatte das Unternehmen selbst gestellt.
Die Stoz GmbH ist auf Lackierungen und die Veredelung von Oberflächen spezialisiert und damit in der industriellen und gewerblichen Oberflächenbearbeitung tätig. Geschäftsführer des in Rottenburg am Neckar ansässigen Unternehmens ist Maximilian Stoz. Das Amtsgericht Tübingen bestellte Rechtsanwalt Ilkin Bananyarli aus Stuttgart zum vorläufigen Insolvenzverwalter. Verfügungen der Stoz GmbH über ihr Vermögen sind seit der gerichtlichen Anordnung grundsätzlich nur noch mit seiner Zustimmung wirksam. Der vorläufige Insolvenzverwalter ist zudem ermächtigt, Bankguthaben und Forderungen des Unternehmens einzuziehen und eingehende Gelder entgegenzunehmen.
Fortführung der Stoz GmbH wird geprüft
Zu den nächsten Schritten gehört die Prüfung der wirtschaftlichen Situation des Unternehmens. Der vorläufige Insolvenzverwalter soll unter anderem feststellen, ob das vorhandene Vermögen die Kosten eines Insolvenzverfahrens deckt und ein Insolvenzgrund vorliegt. Gegenstand der Prüfung sind außerdem die Aussichten für eine Fortführung des Unternehmens. Das eigentliche Insolvenzverfahren über das Vermögen der Stoz GmbH ist damit noch nicht eröffnet. Die vorläufige Insolvenzverwaltung dient zunächst dazu, das Vermögen des Unternehmens bis zur Entscheidung des Amtsgerichts über die Eröffnung des Insolvenzverfahrens zu sichern. Das Verfahren wird beim Amtsgericht Tübingen unter dem Aktenzeichen 21 IN 320/26 geführt.
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