Schlötter erhält Besuch von Staatssekretärin Dr. Franziska Brantner

Die Dr.-Ing. Max Schlötter GmbH & Co. KG, ein führender Entwickler von Galvanospezialchemie und Anlagentechnik, hieß Dr. Franziska Brantner, parlamentarische Staatssekretärin im Wirtschaftsministerium mit weiteren Gästen aus Bundes- und Lokalpolitik willkommen.
Auf der Tour durch die Forschungs- und Entwicklungsabteilung von Dr.-Ing. Max Schlötter in Geislingen wurden der Delegation tiefe Einblicke in die aktuellen Entwicklungen zu Beschichtungssystemen aus den Bereichen Leiterplattentechnik/Elektronik und die Anstrengungen zur Unterstützung der Wasserstoffwirtschaft gewährt. Hier ist Schlötter Partner des vom Bund geförderten H2Giga Projektes und in mehreren Teilvorhaben aktiv. Die Besichtigung der Anlagen im Technikum, in dem neue Verfahren zur Serienreife weiterentwickelt werden und für Kunden Kleinserien produziert werden können, rundete das Programm ab. Die Delegation war sichtlich beeindruckt von Schlötter, dessen Produkte überall auf der Welt zum Einsatz kommen, das für High Tech Branchen neue Verfahren entwickelt und sich jetzt, wie auch in Zukunft als mittelständisch geprägtes Familienunternehmen sieht.
Während der Gespräche war es Geschäftsführer Dr. Michael Zöllinger ein besonderes Anliegen darauf hinzuweisen, dass für Schlötter die Themen der Nachhaltigkeit in jeder Hinsicht seit Jahren im Fokus stehen und bis 2032 Klimaneutralität ohne Kompensation angestrebt wird, dazu muss aber nicht nur der Wille, sondern auch die wirtschaftliche Kraft vorhanden sein, sonst bleiben dies Lippenbekenntnisse. "Hierfür benötigen wir vor allem weniger Bürokratie und mehr Vertrauen in uns Unternehmen sowie Planungssicherheit und Verlässlichkeit", fügte Dr. Stefanie Geldbach, geschäftsführende Gesellschafterin, hinzu. Als anschauliches Beispiel für maximale Verunsicherung wurde hier das endlose Hin und Her bei der Regulierung von Chrom(VI) in der Oberflächentechnik aufgeführt. Um die personelle Zukunft zu gestalten, bildet Schlötter in Geislingen ab September insgesamt 19 Auszubildende aus, da der demographische Wandel auch vor dem Familienunternehmen nicht Halt macht. Weitere Schwerpunkte für die Zukunft sind eine möglichst weit reichende Digitalisierung und der Einsatz von KI in Entwicklung und Geschäftsprozessen.