Saxonia Galvanik nimmt neue selektive Metallgalvanikanlage in Betrieb

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Saxonia Galvanik Metallgalvanikanlage
Die Saxonia Galvanik GmbH startet die selektive Beschichtung von Stromleitern auf einer neuen Galvanikanlage (Bild: C. Mietzner)

Die Saxonia Galvanik wächst weiter und hat eine neue Metallgalvanikanlage in Betrieb genommen. Die Beschichtung erfolgt selektiv, was zu deutlich reduzierten Beschichtungskosten, schnelleren Taktzeiten und geringeren Personalkosten führt.

Saxonia Galvanik expandiert in einem wirtschaftlichen Umfeld der deutschen Automobilzulieferindustrie, das zuletzt eher geprägt war von Investitionszurückhaltung, Entlassungen oder gar Insolvenzen, und hat eine neue Metallgalvanikanlage in Betrieb genommen. Mit dieser innovativen Anlage trifft das Unternehmen den Nerv der Zeit: nicht nur deutlich reduzierte Beschichtungskosten durch sehr schnelle Taktzeiten und geringe Personalkosten, sondern vor allem die Einsparung teurer Rohstoffe und Energie sind möglich. Die Beschichtung erfolgt selektiv, d.h. nur bestimmte und vom Kunden definierte Flächen werden galvanisiert – mit bis zu drei unterschiedlichen Metallen. Beispielsweise wird an einem Bauteil ein Bereich versilbert, ein anderer verzinnt. Eine Unternickelung ist zusätzlich möglich. Auch bei der Materialauswahl wird auf Nachhaltigkeit geachtet, sowohl Zinn als auch Silber kommen aus sogenannten Second Sources, d.h. sind durch Recycling wiedergewonnen.

Neue Galvanikanlage von Saxonia gut ausgelastet

Wo werden die Teile benötigt? Aktuell liegen große Aufträge und weitere Anfragen aus der Automobilindustrie vor, die eine gute Auslastung der Anlage ab Inbetriebnahme sicherstellen. Gefragt sind vor allem Busbars für den Einsatz in elektrisch betriebenen Fahrzeugen. Mit dieser positiven Entwicklung ist es gelungen, das Unternehmen finanziell und personell stark zu positionieren. Neben dem Start der nun dritten Metallgalvanik im Unternehmen, hat sich auch die Kunststoffgalvanik nach mehreren anspruchsvollen Jahren stabilisiert und wächst seit 2025 wieder. Vor allem solide Finanzen und die Möglichkeiten der Beschichtung anspruchsvoller Kunststoffe und Designs bei gleichzeitig großer Flexibilität und Reaktionsgeschwindigkeit haben dazu beigetragen. „Auch wenn der Markt unplanbar in Bezug auf Kapazitäten ist und sehr anspruchsvoll bleibt, hat uns eine breitere Aufstellung in Bezug auf Märkte und Materialien geholfen, diese Schwankungen besser auszugleichen. Für das große Engagement auf diesem Weg und für die große Flexibilität sind wir unserem Team sehr dankbar.“, so Geschäftsführer Henrik Greschner.

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