L&R Kältetechnik: Rückblick 2024 und Ausblick 2025

Die L&R Kältetechnik GmbH & Co. KG hat 2024 hat das beste Geschäftsjahr der Unternehmensgeschichte erreicht und geht mit einem sehr guten Auftragsbestand ins neue Jahr. In zwei Anwendungsbereichen der industriellen Kältetechnik ist die Nachfrage besonders groß. Außerdem besteht großes Interesse an Industrie-Wärmepumpen.
Der Rückblick von L&R Kältetechnik auf das Geschäftsjahr 2024 ist ohne Einschränkung positiv. Sebastian Rüßmann kaufmännischer Geschäftsführer (CFO) des Unternehmens, erklärt: „Wir hatten das beste Geschäftsjahr seit der Firmengründung 1991.“ Und die Aussichten sind ebenso gut: „Wir sind mit einem sehr guten und hohen Auftragsbestand ins neue Jahr gegangen und arbeiten darüber hinaus an zahlreichen großen und technisch anspruchsvollen Projekten, die sich noch in der Angebotsphase befinden.“ Das ist für einen (Sonder-)Maschinenbauer eine ebenso erfreuliche wie ungewöhnliche Geschäftslage, für die es mehrere Erklärungen gibt: „Zum einen projektieren und bauen wir aktuell viele Kälteanlagen für kunststoffverarbeitende Unternehmen. Das ist der größte Markt für industrielle Kältetechnik und da alle Anwender von Kälteanlagen die Anforderungen der F-Gase-Verordnung umsetzen müssen, nach der zum Beispiel ab 2030 nur noch ein sehr eingeschränkter Service von Kälteanlagen mit fluorhaltigen Kältemedien möglich ist, müssen viele Betriebe bis dahin umrüsten.“ Der zweite besonders wachstumsstarke Markt sind Sonderanlagen für die Tiefkältetechnik.
Ein drittes (wenn auch noch kleineres) Anwendungsfeld mit überdurchschnittlichem Wachstum ist die Energietechnik mit Fokus auf „grüne“ Energieträger wie Wasserstoff. Ebenfalls zum Einsatzbereich der Energietechnik gehört der vierte Wachstumsmarkt von L&R. Rüßmann: „Immer mehr Unternehmen interessieren sich für die Kopplung von temperaturgeführten Prozessen mit Hilfe von Industrie-Wärmepumpen. Sie bieten ein großes Energieeinsparpotenzial und minimieren auch den CO2-Fußabdruck. Aktuell projektieren wir unter anderem zwei Anlagen mit je 800 kW Wärmeleistung und sind sehr zuversichtlich, dass sich Wärmepumpen in der Industrie durchsetzen, auch bei der Versorgung von Quartieren mit Nahwärme – zumal es für solche Anlagen auch höhere BAFA-Fördersätze gibt als für energieeffiziente Kälteanlagen.“ Welche Herausforderungen stellen sich bei einem solchen Wachstum? Rüßmann: „Auch wenn das angesichts der allgemeinen Lage Luxusprobleme sein mögen – unter der Bürokratie und der zunehmenden Regulierung leiden wir genauso wie die gesamte Industrie. Und wer wächst, spürt natürlich besonders den Fachkräftemangel. Hier sind wir sehr engagiert, aber das müssen wir auch sein – mit einer hohen Ausbildungsquote, Kooperationen mit Schulen und vielen ‚Benefits‘ für die Mitarbeitenden.“