Laserax übernimmt Mehrheit an SLCR Lasertechnik

Laserax übernimmt die Mehrheit an SLCR Lasertechnik und geht mit dem deutschen Spezialisten eine strategische Partnerschaft ein. Gemeinsam erweitern beide Unternehmen ihr Angebot für die Laser-Oberflächenbearbeitung.
Der kanadische Laser-Spezialist Laserax und die deutsche SLCR Lasertechnik haben eine strategische Partnerschaft geschlossen. Laserax übernimmt einen Mehrheitsanteil an SLCR und damit die unternehmerische Führung. Beide Unternehmen bleiben selbstständig. SLCR wird weiterhin von Gründer und CEO Olav G. Schulz geführt, verstärkt durch den zweiten Geschäftsführer Steffen Neuhaus. Die Unternehmen bringen unterschiedliche Kompetenzen in die Partnerschaft ein: Laserax entwickelt schlüsselfertige Maschinen in bewährten Produktfamilien, die sich schnell in Serienlinien integrieren lassen, bei Bedarf Anpassungen ermöglichen und für hohe Stückzahlen ausgelegt sind. SLCR konzentriert sich dagegen auf Anwendungen, für die es keine Standardlösung gibt, und entwickelt kundenspezifische Anlagen, bei denen Optik, Mechanik, Elektrik und Software aufeinander abgestimmt werden. Kunden sollen damit künftig sowohl standardisierte als auch individuell entwickelte Lösungen aus einer Hand erhalten.
Gemeinsames Portfolio für die Laser-Oberflächenbearbeitung
Mit dem Zusammenschluss baut Laserax zugleich seine Präsenz in Europa aus. SLCR steuert von Langerwehe aus Anlagenbau, Vertrieb und Service für den europäischen Markt, während Laserax beide Lösungskonzepte vor allem in Nordamerika anbietet. SLCR erhält im Gegenzug Zugang zum internationalen Vertriebs- und Support-Netzwerk von Laserax. Beide Unternehmen sind bereits stark in der Automobilindustrie und insbesondere in der E-Mobilität vertreten. Weitere Einsatzfelder liegen im Energie-, Elektronik- und Verteidigungssektor. Gemeinsam wollen die Partner zudem ihre Entwicklungskompetenzen bündeln und Laserprozesse mit Physical AI weiterentwickeln. Die Laser-Oberflächenbearbeitung gewinnt nach Angaben der Unternehmen weltweit an Bedeutung, da sie ohne Chemie oder zusätzliche Betriebsmittel auskommt. Dadurch lassen sich laufende Kosten und der CO₂-Fußabdruck reduzieren sowie steigende Umweltanforderungen erfüllen.
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Kontaktdaten und Informationen zu den hier vorgestellten Unternehmen und Institutionen sind in unserem interaktiven Oberflächentechnik-Branchenverzeichnis zu finden.