KHS zeigt Beschichtungsverfahren für PET-Flaschen auf BrauBeviale

Erstellt von OM BeschichtungenKHS
KHS Beschichtungsverfahren PET-Flaschen BrauBeviale
Die neueste Generation der Beschichtungstechnologie InnoPET Plasmax für Kunststoffflaschen wird auf der BrauBeviale vorgestellt (Bild: KHS)

Auf der BrauBeviale 2024 stellt die KHS Gruppe seine einzigartige Technologie InnoPET Plasmax, ein Beschichtungsverfahren für PET-Flaschen, in der neuesten Generation vor. Damit können Kunststoffflaschen mit höherer Geschwindigkeit beschichtet werden.

Auf der BrauBeviale 2024 stellt die KHS Gruppe die neueste Generation seiner einzigartige Technologie InnoPET Plasmax vor. Das Beschichtungsverfahren für PET-Flaschen überzieht die Innenseite von Kunststoffflaschen mit einer hauchdünnen Glasschicht. Als Einzelmaschine oder Blocklösung mit Streckblas- beziehngsweise zusätzlicher Abfülleinheit verfügbar, gelingt damit ein hochwirksamer Produktschutz bei gleichzeitig 100 Prozent sortenreiner Recycelbarkeit vereint. Die InnoPET Plasmax Beschichtung schützt wirksam vor Sauerstoffeintrag und CO2-Verlust. So werden der Geschmack bewahrt und die Haltbarkeit verlängert – ähnlich wie bei einer Glasflasche, allerdings mit dem niedrigeren Gewicht und der höheren Robustheit einer Kunststoffflasche.

PET-Flaschen Beschichtung mit höherer Geschwindigkeit

Dank der weiterentwickelten Maschinengeneration, die an die Stelle der bisherigen 20Q- und 20L-Serien tritt, können jetzt in der Variante InnoPET Plasmax 80ES PET-Flaschen mit einer Geschwindigkeit von bis zu 48.000 Stück pro Stunde beschichtet werden. Die allererste Plasmax-Maschine der neuesten Generation steht beim deutschen Mineralbrunnen Vilsa (Oberfläche-Online berichtete). Verantwortlich für die Leistungssteigerung sind die von den KHS-Experten realisierten Prozessverbesserungen. So wurde beispielsweise innerhalb der Blocklösung FreshSafe-PET TriBlock der Ein- und Auslauf der Beschichtungsmaschine auf dieselbe Höhe wie die von Streckblasmaschine und Füller gebracht. Dadurch kann auf das Hubrad verzichtet werden, das die Behälter bisher 30 Zentimeter nach oben zum Beschichtungsmodul befördern musste. Zudem wurde das Flaschenhandling vereinfacht und noch robuster gestaltet – alles als Vorbereitung auf noch höhere Geschwindigkeiten, die Philipp Langhammer, Product Manager Barrier Technology bei KHS, in Aussicht stellt. „Mit unserem Vorstoß in höhere Leistungsklassen möchten wir insbesondere die großen Abfüller kohlensäurehaltiger Softdrinks erreichen, die ihre Getränke vor allem in kleineren Flaschen vor CO2-Verlust schützen müssen“, sagt Langhammer. „Schließlich wird die Oberfläche im Verhältnis umso größer, je kleiner das Behältervolumen ist. Und entsprechend steigt das Risiko, dass Kohlensäure durch die Kunststoffwand hinaus- oder Sauerstoff hineindiffundiert.“

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