Henkel: Verbesserte nachspülfreie Haftvermittlung für Metallvorbehandlung

Erstellt von OM Reinigen/VorbehandelnHenkel
Henkel nachspülfreier Haftvermittlung APNR 2.0 Metallvorbehandlung
Die neue Henkel Haftvermittlung APNR 2.0 soll den Wasser-, Chemikalien- und Druckluftbedarf bei der Metallvorbehandlung reduzieren (Bild: Henkel)

Henkel entwickelt seine nachspülfreie Haftvermittlung weiter: APNR 2.0 soll bei der Metallvorbehandlung den Prozesswasserverbrauch um bis zu 50 Prozent und den Druckluftbedarf um bis zu 20 Prozent senken.

Steigende Energie- und Wasserkosten, strengere Umweltauflagen und der Umstieg auf chromfreie Verfahren erhöhen den Druck auf metallverarbeitende Unternehmen, ihre Vorbehandlung wirtschaftlicher zu gestalten. Mit APNR 2.0 (Adhesion Promoter No Rinse) stellt Henkel die nächste Entwicklungsstufe seiner Haftvermittlertechnologie vor. Verglichen mit der vorherigen Generation kann APNR 2.0 laut internen Bewertungen den Prozesswasserverbrauch um bis zu 50 Prozent und den Druckluftbedarf um bis zu 20 Prozent senken. Die tatsächlichen Einsparungen hängen von Linienauslegung und Betriebsbedingungen ab. APNR ersetzt das herkömmliche Passivierungsbad durch eine präzise dosierte Sprühapplikation des Haftvermittlers am Linienende. Die Lösung wird inline frisch angesetzt und als dünner Film auf die noch nasse Oberfläche aufgetragen. Eine anschließende Spülstufe ist nicht erforderlich.

Weniger Wasser bei der Metallvorbehandlung

Seit der Markteinführung 2015 wurden weltweit mehr als 100 APNR-Systeme installiert. Die Technologie ermöglicht kompaktere Linienlayouts und senkt den Wasser- und Chemikalienverbrauch bei weiterhin hohem Korrosionsschutz und guter Lackhaftung. Besonders in Bestandsanlagen mit beengten Platzverhältnissen lässt sich APNR ohne größere Umbauten nachrüsten. Bei Architektur-Aluminium ermöglicht die Technologie zudem den Umstieg von Systemen mit sechswertigem Chrom auf chromfreie Alternativen. Mit APNR 2.0 führt Henkel nun die neue Steuereinheit EcoFlex ein. Sie kombiniert eine aktualisierte Steuerungsarchitektur mit einem neu konzipierten Pumpensystem, überwacht Leitfähigkeit, Druck und Tankfüllstände und lässt sich in digitale Systeme integrieren. Ziel sind ein weiter reduzierter Medienverbrauch, weniger Stillstandzeiten und eine einfachere Bedienung.

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