Graepel liefert pulverlackbeschichtete Bauteile für Landmaschinen

Die Friedrich Graepel AG erhielt einen neuen Auftrag vom amerikanischen Landmaschinenhersteller Massey Ferguson. Der deutsche Zulieferer liefert dem Hersteller Bauteile aus Stahlblech mit KTL-Pulverbeschichtung.
Der amerikanische Landmaschinenhersteller Massey Ferguson legt viel Wert auf Robustheit und Wirtschaftlichkeit. Bei den jüngst vorgestellten Windrower-Modellen WR197, WR235 und WR265 verweist das Unternehmen unter anderem auf ein Bauteil, das von Graepel als Spezialist für Kaltumformung von Blechen stammt: der Kühlerkorb. Diesen hat der deutsche Zulieferer aus Stahlblech mit hexagonaler Lochkontur gefertigt. Er besteht aus lediglich vier Komponenten mit KTL-Pulverbeschichtung. Solche kalt geformten Bauteile sind eine technologische Domäne von Graepel. Strukturfestigkeit und Luftdurchsatz stellen oft konträre Leistungsziele dar, die es zu vereinen gilt.
Die für Massey Ferguson gefundene Lösung umschließt das komplette Motorenheck mit der Kühlerbaugruppe. So werden enorme Mengen an Frisch- und Kühlluft für die bis zu 206 kW / 280 PS starken Dieseltriebwerke zugeführt. Ein wichtiger Beitrag, der nicht nur zur Verbrauchsersparnis von bis zu 12 Prozent in diesem Fall beiträgt, sondern auch für gute Abgaswerte sorgt. Die passenden Seitengitter lieferte Graepel gleich mit. Für den Mutterkonzern AGCO mit Marken wie Fendt und Valtra fertigte Graepel bereits zuvor Bauteile. Darunter stabile Kabinenaufstiege mit rutschhemmender Struktur. Übrigens Teile, die Massey Ferguson für die neuen WR-Serie zur Sicherheit ebenfalls bei Graepel orderte. Die Deutschen verfügen über ein Werk in Nordamerika, wodurch die Lieferung an den Landmaschinenhersteller sehr schnell geht.