CO₂‑Schneestrahlen für Kunststoffoberflächen am SKZ

Erstellt von OM Reinigen/VorbehandelnSKZ
SKZ CO₂‑Schneestrahlen Kunststoffoberflächen
Das SKZ hat eine neue CO₂‑Schneestrahlanlage von Acp Systems zur Reinigung von Kunststoffoberflächen in Betrieb genommen (Bild: Luca Hoffmannbeck, SKZ)

Das Kunststoff-Zentrum SKZ hat eine moderne CO₂‑Schneestrahlanlage in Betrieb genommen. Das System ermöglicht eine trockene, rückstandsfreie Reinigung von Kunststoffoberflächen und stärkt sowohl aktuelle Forschungsprojekte als auch das Dienstleistungsangebot für die Industrie.

Das SKZ hat seine technische Infrastruktur um ein CO₂‑Schneestrahlreinigungsgerät des Typs JetWorker P16 der Acp Systems AG erweitert. Die Anlage basiert auf der QuattroClean‑Technologie und wird künftig in Forschungsprojekten zur Oberflächenreinigung und -vorbehandlung eingesetzt, insbesondere zur Untersuchung, wie sich Rezyklatoberflächen durch CO₂‑Schnee gezielt optimieren lassen. „Mit der neuen industrietauglichen Schneestrahlanlage erschließen wir ein umweltfreundliches und gleichzeitig hochwirksames Verfahren für unsere Forschungsarbeiten“, erklärt David Herbig, Scientist in der Gruppe Kleben und Oberflächentechnik am SKZ. „Gleichzeitig können wir unsere Kunden aus der Kunststoffindustrie bei anspruchsvollen Reinigungsaufgaben noch besser unterstützen. Prozessparameter können direkt in das industrielle Umfeld übertragen werden.“

CO₂‑Schneestrahl reinigt Oberflächen am SKZ

Das Verfahren kombiniert Druckluft und CO₂‑Schnee und reinigt Oberflächen trocken, chemikalienfrei und rückstandslos. Partikel, Fasern sowie filmische Verunreinigungen lassen sich so schnell und reproduzierbar entfernen, ohne nachgelagerte Trocknung oder Abfallstoffe. Die getrennte Steuerung von Druckluft und CO₂‑Zufluss ermöglicht dabei eine präzise Anpassung der Reinigungsintensität an das jeweilige Material. „Gerade für Kunststoffanwendungen bietet CO₂‑Schneestrahlen enormes Potenzial, da es die Oberflächen schont und gleichzeitig eine hohe Prozesssicherheit gewährleistet“, ergänzt Peter Eggert, Sales & Technology-Experte bei Acp. Dank integrierter Filter- und Absaugtechnik erfüllt das System außerdem alle Anforderungen an einen sicheren und kontaminationsfreien Betrieb. Die Anlage steht ab sofort sowohl internen Forschungsprojekten als auch industriellen Reinigungs- und Vorbehandlungsaufträgen zur Verfügung.

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